AKTUELL

Praxisübersicht zum neuen Transparenzregister; Nur Stiftungen dürfen sich einfach Stiftungen nennen! Zum Tode von Martin Roth; Achtung: Transparenzregister für Stiftungen (Fristsache!); Welche Antworten reichen? Abwegige (?) Gedanken zur Justiz; Legal Tech in der Stiftungsberatung? Haftung trotz Einholung von Rechtsrat?; Leserfrage: Rückfall des Stiftungsvermögens an den Stifter?; Stiftungsorganmitglieder als Multitasker? Unternehmenszukunft: Einigung; letztwillige Stiftungserrichtung; Schwieriges Steuerrecht; Rundes Leben; Cum/Ex zum Lernen; Erst frühreif und dann Spätzünder; Rechtssicherheit; Turnierbridge; Entwicklungszusammenarbeit; Kant: Traue dich zu denken!; Vergütung; Sozialarbeit; Organbesitz; Social Entrepreneurship; Deal; BGH präzisiert zur Patientenverfügung; Ersatzerbschaftsteuergestaltungen?; Erbersatzsteuer bei nichtrechtsfähigen Stiftungen; Alternativen zu Stiftungen; Wissenschaft und Praxis; Praxispublikation 2016; Stiftung & Sponsoring; Schweden - Stiftungen; Bericht der Bund-Länder- Arbeitsgruppe "Stiftungsrecht"; Begründungen Familienstiftung: Doppelbesteuerung; Bezüge; Compliance; wieder: Familienstiftung und Unternehmensnachfolge; VerbrauchsstiftungKontrollorgan; Profite in der Gemeinnützigkeit?; Wunsch nach Wohltätigkeit?; Lehren aus dem "Aldi-Fall"; Sozialromantik und Unternehmensstiftung?; Mißbrauch der Unternehmensstiftung?;  Aberkennung der Gemeinnützigkeit wegen Anlagestrategie?; HaftungAngst der Aufseher; BaFin: Fördermittelkörperschaften benötigen grds. keine ZAG_Erlaubnis;  Unzulässiger Auftritt von Treuhandstiftungen?; keine Vorstiftung; Stiftung und verbrauchen; Zinsfalle: Nicht einfach vergraben; Mittelverwendung;  OFD Frankfurt - treuhänderischen Stiftung (Kommentar).

Das Buch zu diesem Portal

"Die Stiftung in der Beraterpraxis" widmet sich auch in der 4. Auflage den Praxisfragen zur Stiftung.

Handbuch des internationalen Stiftungsrechts

Das "Handbuch des inter­­­nationalen Stiftungsrechts"

gibt einen praxisbezogenen Überblick über wesentliche Fragen des Stiftungs­­­­­wesens. …mehr

Dr. K. Jan Schiffer

Dr. K. Jan Schiffer ist Wirtschaftsanwalt. Er berät seit 1987 vor allem Familienunternehmen, Stiftungen, Verbände, staatliche Stellen, …mehr

25.01.2012Pragst: Auf Bewährung – Mein Jahr als Staatsanwalt,

Von: K. Jan Schiffer

Pragst, Robert: Auf Bewährung – Mein Jahr als Staatsanwalt, 2011, dtv Verlag, 14,90 Euro, 232 Seiten, ISBN-10:3-423-24903-X

Pragst hat laut Verlagswerbung sein Jurastudium als Zweitbester seines Jahrgangs abgeschlossen, ist also nach landläufiger Meinung ein herausragender Jurist. Nun trifft er während eines Jahres als Staatsanwalt auf die Rechtspraxis. Seine Erfahrungen hat er in diesem Taschenbuch verarbeitet, das, wie man im Internet leicht recherchieren kann, nicht nur auf positive Resonanz gestoßen ist. Von „Justizschelte“ schreibt der Tagesspiegel online am 14.11.2011.

Das finde ich durchaus übertrieben. Ein wenig Selbstironie sollte man als Jurist bei dem Blick auf seinen Berufsstand schon aufbringen. Wirklich gut gemacht, Herr Pragst.

Pragst beschreibt in seinem Buch Absurditäten aus seinem Justizalltag und das ausgehend von realen Fällen, die ihm untergekommen sind. Auf youtube findet sich ein netter Zeichentrickfilm zu dem Buch und hier finden Sie einen kleinen Bericht über das Buch.

Unser Autor ist letztlich froh, als er diesen Teil seiner Ausbildung (Stichwort: „Leiden“) beendet hat und als Richter an ein Amtsgericht wechseln kann. Das Buch ist vor allem deshalb interessant, weil Pragst als Jurist ein „Seiteneinsteiger“ ist und deshalb nicht mit dem typischen Juristenblick schaut. Er studierte Sport, war als Croupier, Bankkaufmann und Immobilienmakler tätig. Erst danach hat er sein Jurastudium begonnen.

Fazit:
Eine kurzweilig und pointiert geschriebene Erzählung mit einem durchaus auch nachdenklich stimmenden Blick hinter die Kulissen der Staatsanwaltschaft als Behörde, der besondere Einblicke aus der spezifischen Sicht eines jungen Staatsanwalts gewährt, der inzwischen als Richter arbeitet. Wirklich lesenwert!

P.S.:
Wenn man das Buch liest, bekommt man übrigens leicht einmal mehr eine Ahnung davon, warum im Arbeitsalltag bei einer Behörde überzeugende Begründungen für Entscheidungen fehlen können.