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Nachgefragt (7): Panama; Plagiat als Lob?; Panama?; Content-Marketing; Guido Westerwelle; Unternehmensverbundene Stiftung; Stiftungsboom?; Steuergestaltungen: Cum-Ex; Neues Stiftungsrecht in Österreich; Unternehmensnachfolge: Friede-Springer Stiftung?Erbenstreit in Stiftung; Spendensammeln: Täuschen? Marketing?; Vielfalt Positiv; Dokumentation zu kirchlichen Stiftungen; Umsatzsteuer und Gemeinnützigkeit;  Aberkennung der Gemeinnützigkeit wegen Anlagestrategie?; Steuerliche Maßnahmen zur Förderung der Hilfe für Flüchtlinge II und III; Transparenz im Stiftungswesen; Und noch einmal: HaftungStifterdarlehen?; Überforderung?; VW und Kontrolle: Grundsätzliche Folgen; BMF: Steuerliche Maßnahmen zur Förderung der Hilfe für Flüchtlinge; Auch Strafrecht; Betrug?; Bewertungsfragen; Haftung und Risiko; Gemeinnützigkeit in Gefahr?; Stiftungsorganmitglieder: Angst der Aufseher; BaFin: Fördermittelkörperschaften benötigen grds. keine ZAG_Erlaubnis;  Unzulässiger Auftritt von Treuhandstiftungen?; BFH zur Vorstiftung; Unternehmensträgerstiftung: Verwirrungen; Stiftung und verbrauchen; Unternehmensanleihen?, Stiftungsfonds: Beispiel; ErbSt - BVerfG;  Haftung des Aufsichtsorgans?; Nachgefragt (6): Genaue Betrachtung; Doppelstiftung: Gewinnverteilung; Familienstiftung?;  Zinsfalle: Nicht einfach vergrabenHaftung: Spekulationsgeschäft?; Lösungshilfe: Normalfallmethode - Extremfallmethode; Zweckfremde Mittelverwendung;  OFD Frankfurt - treuhänderischen Stiftung (Kommentar).

Das Buch zu diesem Portal

"Die Stiftung in der Beraterpraxis" widmet sich in der 4. Auflage den Praxisfragen zur Stiftung.

Handbuch des internationalen Stiftungsrechts

Das "Handbuch des inter­­­nationalen Stiftungsrechts"

gibt einen praxisbezogenen Überblick über wesentliche Fragen des Stiftungs­­­­­wesens. …mehr

Dr. K. Jan Schiffer

Dr. K. Jan Schiffer ist Wirtschaftsanwalt. Er berät vor allem Familienunternehmen, Stiftungen, Verbände, staatliche Stellen, …mehr

25.01.2012Pragst: Auf Bewährung – Mein Jahr als Staatsanwalt,

Von: K. Jan Schiffer

Pragst, Robert: Auf Bewährung – Mein Jahr als Staatsanwalt, 2011, dtv Verlag, 14,90 Euro, 232 Seiten, ISBN-10:3-423-24903-X

Pragst hat laut Verlagswerbung sein Jurastudium als Zweitbester seines Jahrgangs abgeschlossen, ist also nach landläufiger Meinung ein herausragender Jurist. Nun trifft er während eines Jahres als Staatsanwalt auf die Rechtspraxis. Seine Erfahrungen hat er in diesem Taschenbuch verarbeitet, das, wie man im Internet leicht recherchieren kann, nicht nur auf positive Resonanz gestoßen ist. Von „Justizschelte“ schreibt der Tagesspiegel online am 14.11.2011.

Das finde ich durchaus übertrieben. Ein wenig Selbstironie sollte man als Jurist bei dem Blick auf seinen Berufsstand schon aufbringen. Wirklich gut gemacht, Herr Pragst.

Pragst beschreibt in seinem Buch Absurditäten aus seinem Justizalltag und das ausgehend von realen Fällen, die ihm untergekommen sind. Auf youtube findet sich ein netter Zeichentrickfilm zu dem Buch und hier finden Sie einen kleinen Bericht über das Buch.

Unser Autor ist letztlich froh, als er diesen Teil seiner Ausbildung (Stichwort: „Leiden“) beendet hat und als Richter an ein Amtsgericht wechseln kann. Das Buch ist vor allem deshalb interessant, weil Pragst als Jurist ein „Seiteneinsteiger“ ist und deshalb nicht mit dem typischen Juristenblick schaut. Er studierte Sport, war als Croupier, Bankkaufmann und Immobilienmakler tätig. Erst danach hat er sein Jurastudium begonnen.

Fazit:
Eine kurzweilig und pointiert geschriebene Erzählung mit einem durchaus auch nachdenklich stimmenden Blick hinter die Kulissen der Staatsanwaltschaft als Behörde, der besondere Einblicke aus der spezifischen Sicht eines jungen Staatsanwalts gewährt, der inzwischen als Richter arbeitet. Wirklich lesenwert!

P.S.:
Wenn man das Buch liest, bekommt man übrigens leicht einmal mehr eine Ahnung davon, warum im Arbeitsalltag bei einer Behörde überzeugende Begründungen für Entscheidungen fehlen können.