AKTUELL

Familienstiftungen im Aufwind? Mit Antwort von Jens Kleinert; AO-Mustersatzung nach FG Hessen nicht im Wortlaut; Aufklärung zu Wertpapierkäufen?, NPO und Selbstlosigkeit; "Staudinger: Stiftungen 2017"; "Stiftung" im Namen von Nichtstiftungen II; Transparenzregister II; Praxisübersicht zum neuen Transparenzregister; Bauvertragsrecht und Stiftungen; Nur Stiftungen dürfen sich einfach Stiftungen nennen! Zum Tode von Martin Roth; Achtung: Transparenzregister für Stiftungen; Welche Antworten reichen? Abwegige (?) Gedanken zur Justiz; Legal Tech in der Stiftungsberatung? Haftung trotz Einholung von Rechtsrat?; Leserfrage: Rückfall des Stiftungsvermögens an den Stifter?; Stiftungsorganmitglieder als Multitasker? Unternehmenszukunft: Einigung; letztwillige Stiftungserrichtung; Schwieriges Steuerrecht; Rundes Leben; Cum/Ex zum Lernen; Erst frühreif und dann Spätzünder; Rechtssicherheit; Turnierbridge; Entwicklungszusammenarbeit; Kant: Traue dich zu denken!; Vergütung; Sozialarbeit; Organbesitz; Social Entrepreneurship; Deal; BGH präzisiert zur Patientenverfügung; Ersatzerbschaftsteuergestaltungen?; Erbersatzsteuer bei nichtrechtsfähigen Stiftungen; Alternativen zu Stiftungen; Wissenschaft und Praxis; Praxispublikation 2016; Stiftung & Sponsoring; Schweden - Stiftungen; Bericht der Bund-Länder- Arbeitsgruppe "Stiftungsrecht"; Begründungen Familienstiftung: Doppelbesteuerung; Bezüge; Compliance; wieder: Familienstiftung und Unternehmensnachfolge; VerbrauchsstiftungKontrollorgan; Profite in der Gemeinnützigkeit?; Wunsch nach Wohltätigkeit?; Lehren aus dem "Aldi-Fall"; Sozialromantik und Unternehmensstiftung?; Mißbrauch der Unternehmensstiftung?;  Aberkennung der Gemeinnützigkeit wegen Anlagestrategie?; HaftungAngst der Aufseher; BaFin: Fördermittelkörperschaften benötigen grds. keine ZAG_Erlaubnis;  Unzulässiger Auftritt von Treuhandstiftungen?; keine Vorstiftung; Stiftung und verbrauchen; Zinsfalle: Nicht einfach vergraben; Mittelverwendung;  OFD Frankfurt - treuhänderischen Stiftung (Kommentar).

Das Buch zu diesem Portal

"Die Stiftung in der Beraterpraxis" widmet sich auch in der 4. Auflage den Praxisfragen zur Stiftung.

Handbuch des internationalen Stiftungsrechts

Das "Handbuch des inter­­­nationalen Stiftungsrechts"

gibt einen praxisbezogenen Überblick über wesentliche Fragen des Stiftungs­­­­­wesens. …mehr

Dr. K. Jan Schiffer

Dr. K. Jan Schiffer ist Wirtschaftsanwalt. Er berät seit 1987 vor allem Familienunternehmen, Stiftungen, Verbände, staatliche Stellen, …mehr

08.08.2015PPP und Innenstadtförderung

Von: K. Jan Schiffer

Angesichts der zunehmend leeren öffentlichen Kassen gewinnt auch das Public Private Partnership (PPP) zunehmend an Bedeutung. Unter dem Schlagwort „PPP“ werden sehr verschiedene Arten der Kooperation und Zusammenarbeit von öffentlicher Verwaltung und Privatpersonen bei der Erfüllung „öffentlicher“ Aufgaben zusammengefasst. Bereiche für PPP sind neben Schule und Hochschule etwa die Innenstadtentwicklung, die Forschung und auch Baudienstleistungen.

Typischerweise werden hier, wenn nicht nur ein loses Netzwerk gewählt wird, Kooperationsverträge zwischen den Partnern geschlossen, es ist aber auch durchaus denkbar, dass die Partner eine Gesellschaft oder eben eine Stiftung errichten, beispielsweise als Basisfinanzierung für ein gemeinsames Projekt. Eine solche Stiftung wird häufig gemeinnützig sein – etwa im Themenbereich Wissenschaft oder Ausbildung  oder z. B. auch Denkmalschutz, oder Kulturförderung–, muss es aber nicht. 

Beispielhaft darf ich hier darauf verweisen, dass in 2014/2015 die Technische Universität Wien (Prof. Dietmar Wiegand) hat im Auftrag des Wirtschaftsministeriums Rheinland-Pfalz im Rahmen der Initiative „Neue Wege für innerstädtische Netzwerke“ eine Machbarkeitsstudie „Konzeption und Machbarkeitsprüfung neuer gemeinnütziger regionaler Rechtsformen und regionaler Finanzprodukte“ erarbeitet hat, an der ich u. a. der Herausgeber dieses Buches mitgearbeitet hat. Die Machbarkeitsstudie zeigt privatwirtschaftliche Wege auf, um sich finanziell und ideell für seine Innenstadt zu engagieren und wie innerstädtische Netzwerke den Herausforderungen der Digitalisierung im Handel, dem damit verbundenen Strukturwandel, der negativen demografischen Entwicklung sowie der Urbanisierung begegnen können. Ein Beispiel ist hier die gemeinnützige Stiftung. Die Studie steht im Netz zum Herunterladen.