AKTUELL

Tapferkeit; Kunst(stiftung); Nachfolge in Stiftungen; Verlagsbeilage zu Bonner Stiftungen; Verbindlichkeit; Künftig erforderliche Kompetenzen; Honorarobergrenzen? Zu hohes Gehalt bei einer NPO?; Kant und das eigenständige Denken; Fake? Fake!; Schnellkurs?; Digitaler Nachlass, Phantasie und Stiftungen; Maschinen, Digitales und Phantasie; BGH: Digitaler Nachlass; Haftung von Aufsichtsorganen; Nachfolgestiftung; Gestaltung: Grenzen?; Lösung; Unternehmenssteuerrecht?; Steuern; Vergütung einer letztwilligen Stiftungserrichtung; Der BFH und die "Strafzinsen" Werbekostenzuschuss; Erbschaftsfundraising; Gerechtfertigte Gehälter?; Beratung und USP? Letztwillige Stiftungen; Wahrheit und Gedächtnis; Hybridstiftung; Erblasserwille und Stifterwille II; Unternehmensverbundene Stiftung 2018; Erblasserwille und Stifterwille; Stifterwille; Erfolgreiche Vermögensverwaltung; Transparenzregister in Fortsetzung; Familienstiftung: Der entferntest Berechtigte; Familienstiftungen im Aufwind? Mit Antwort von Jens Kleinert; AO-Mustersatzung nach FG Hessen nicht im Wortlaut;  NPO und Selbstlosigkeit; Praxisübersicht zum neuen Transparenzregister; Bauvertragsrecht und Stiftungen; Nur Stiftungen dürfen sich einfach Stiftungen nennen!; Welche Antworten reichen?; Legal Tech in der Stiftungsberatung?; Haftung trotz Einholung von Rechtsrat?; Stiftungsorganmitglieder als Multitasker?; Unternehmenszukunft: Einigung; Rechtssicherheit; VergütungErbersatzsteuer bei nichtrechtsfähigen Stiftungen

Das Buch zu diesem Portal

"Die Stiftung in der Beraterpraxis" widmet sich auch in der 4. Auflage ausführlich den Praxisfragen zur Stiftung.

Handbuch des internationalen Stiftungsrechts

Das "Handbuch des inter­­­nationalen Stiftungsrechts"

mehr

Dr. K. Jan Schiffer

Dr. K. Jan Schiffer ist Wirtschaftsanwalt und berät seit 1987 vor allem Familienunternehmen, Stiftungen, Verbände, staatliche Stellen, …mehr

07.06.2018Letztwillige Stiftungen

Von: K. Jan Schiffer

Zusatz vom 07.06.2018

Der angekündigte Aufsatz ist zwischenzeitlich in npoR 2028, 105 ff. erschienen!

(27.03.2018)

Zukünftige Stifter fragen gerrne, ob sie die Stiftungserrichtung zu ihren Lebzeiten nur vorbereiten und die Stiftung erst nach ihrem Tod tatsächlich errichten sollen. Die hinter deiser Frage stehende Unsicherheit mag ihren Grund darin haben, dass ein Stifter sein Vermögen zu seinen Lebzeiten für andere Zwecke nutzen oder unmittelbar selbst verwalten will. Es mag auch sein, dass er befürchtet, angesichts der Kosten der Versorgung im Alter nach Errichtung der Stiftung nicht mehr hinreichende Mittel für alle Eventualitäten und Wünsche zur Verfügung zu haben. Eine Versorgungslücke ist auch bei vermögenden Menschen nicht ausgeschlossen.

Damit stellt sich Stiftern die Frage, welche rechtlichen Anforderungen bei einer Stiftungserrichtung von Todes wegen erfüllt werden müssen. Als Berater sollte man mit ihnen allerdings trotz aller Sorge um die lebzeitige finanzielle Absicherung zuerst die Frage besprechen, ob eine Stiftungserrichtung zu Lebzeiten nicht doch sinnvoller ist (Siehe dazu schon Schiffer/Pruns/Schürmann in: Schiffer, Die Stiftung in der Beraterpraxis, 4. Aufl. 2016, § 3 Rn. 28 ff).

Mit dem Thema beschäftige ich mich gerade mit Blick auf aktuelle Rechtsprechung näher und werde dazu demnächst hier mehr berichten.