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"Die Stiftung in der Beraterpraxis" widmet sich auch in der 4. Auflage ausführlich den Praxisfragen zur Stiftung.

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Dr. K. Jan Schiffer

Dr. K. Jan Schiffer ist Wirtschaftsanwalt und berät seit 1987 vor allem Familienunternehmen, Stiftungen, Verbände, staatliche Stellen, …mehr

16.03.2018Hybridstiftung

Von: K. Jan Schiffer

Man liest es immer häufiger: Das Schlagwort Hybridstiftung.

Und was meint das Schlagwort?

Ist eine Stiftung mit einem Stiftungsvermögen ausgestattet, das sich aus einem zu erhaltenden Grundstockvermögen und zugleich aus einem Verbrauchsvermögen zusammensetzt, spricht man mit Blick auf den statistischen Normalfall der Ewigkeitsstiftung von einer "Hybridstiftung". Manche sprechen mit Blick auf die Möglichkeit der Verbrauchstiftung auch von einer "Teilverbrauchstiftung". Das klingt ein wenig altbacken. Hybrid klingt eindeutig hipper.

Da eine solche Stiftung, egal wie man sie nennt, jedenfalls nur einen Teil ihres Vermögens für ihre Zwecke verbrauchen darf, also dauerhaft bestehen soll, handelt es sich stiftungsrechtlich nicht um eine Verbrauchsstiftung, sondern um eine Ewigkeitsstiftung. Für diese ist im Anerkennungsverfahren nach § 80 Absatz 2 Satz 1 BGB darauf abzustellen, ob die dauernde und nachhaltige Erfüllung des Stiftungszwecks gesichert erscheint (Prognoseentscheidung der Stiftgsbehörde). Das zu erhaltende Vermögen muss dafür ausreichen.

Noch spannender wird der vorliegende Themenkomplex bei dem Gedanken an eine potenzielle (Teil-)Verbrauchsstiftung. Lesen Sie dazu hier