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Ist auch die aktuelle Gründergeneration „weise“ ab 40?

28. Juni 2019

Lesen bildet und schafft im Idealfall Erkenntnis oder auch Bestätigung.

Andreas Schmidt, ein 41-jähriger Biotech-Gründer („hipper“ Bereich!), wohnhaft in Singapur und Köln (!), hat dem Spiegel ein lesenswertes Interview gegeben (SPIEGEL Nr. 22/2019, S. 101 f.). Er beklagt unter anderem., dass deutsche Universitäten und deutsche Professoren – anders als die US-Pendants – zu wenig Gründungserfahrung haben. Das ist keine sehr neue Erkenntnis. Vor etwa 15 Jahren „durfte“ ich das im Zusammenhang mit einem großen Stiftungsvorhaben erleben.

Auch sein Hinweis, die Lernkurve eines Gründers solle bitte enorm sein, überrascht angesichts diverser Erfahrungen mit Gründern nicht. Überrascht hat mich aber die Umschreibung seiner eigenen Lernkurve. Er verfolgt jetzt (natürlich in englisch) die Strategie: „Understatement and Overdelivery“, die er uns wie folgt übersetzt: Erst einmal wenig ankündigen und dann sehr viel erreichen. Das schaffe Vertrauen.

Stimmt! Absolut richtig. Das sehe ich mit aktuell „jugendlichen“ 61 Jahren auch so.

Kann die Erkenntnis von Schmidt daraus folgen, was die Schwaben sagen: Mit 40 wird man weise?

Da ich fünf Jahre im Schwabenland leben durfte, hat man mir das dort sehr nahegebracht. Oder ist das mit Blick auf viele „Junggründer“ nur (m)eine „Alterssicht“? Ich werde darüber nachdenken. Meine aktuelle These: Schmidt hat es ganz weise völlig überzeugend zusammengefasst.

Bleiben wir wohlgemut!

Dr. K. Jan Schiffer, Bonn, ist seit 1987 als Wirtschaftsanwalt tätig. Er berät vor allem Familienunternehmen, kleine bis sehr große Stiftungen und Körperschaften, Banken, Verbände, vermögende Privatpersonen sowie auch politische Gremien aus rechtlicher, steuerlicher, wirtschaftlicher und aus menschlicher Sicht und das in ganz Deutschland sowie im europäischen Ausland. Schiffer ist Gründer (1995) der Anwaltskanzlei SP§P Schiffer & Partner und hat Sitze in verschiedenen Unternehmensaufsichts- und Stiftungsorganen. Er war und ist zudem als Schiedsrichter (insb. DIS), Fachprüfer (Deutsche Stiftungsakadamie - DSA) und als Dozent für Fachleute (DAA, DSA, DVEV, Bundesfinanzakademie ...) und für Laien (Banken, Sparkassen, Vermögensverwalter ...) tätig.
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